Impressionen aus dem Alltag von Andreas Meier

Grossrat Kanton Aargau


Aktuell


Das Hightech Zentrum – ein wichtiger Aargauer Standortvorteil

 

Der Kanton Aargau ist ein Industriekanton im Wandel. Eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen erwirtschafteten pro Kopf aber immer noch einen unterdurchschnittlichen Ertrag. Der Kanton reagiert darauf mit einer Hightech-Strategie, welche die Innovation in den Vordergrund stellt.

 

Die Innovationskraft muss eine Stärke des Industriekantons Aargau sein. Diese bei Aargauer KMU weiter zu erhöhen ist die zentrale Aufgabe des Hightech Zentrums Aargau, es wirkt dabei sowohl als Mentor wie auch als Innovationsbeschleuniger. Es unterstützt die Unternehmen mit Fachwissen und stellt ein engmaschiges Netzwerk zu den Hochschulen und angewandten Forschungsprojekten her. Dieser Support ist branchenunabhängig und erstreckt sich auf alle möglichen Technologiefelder.

 

Eine Umfrage unter den Unternehmen, die mit dem Hightechzentrum zusammengearbeitet haben, fällt positiv aus. Fast zwei Drittel der Unternehmen erwarten, dass sie durch die realisierten Projekte in den nächsten Jahren neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, ihre Wettbewerbsposition stärken und eine Umsatzsteigerung erreichen können.

 

In seiner erst 8jährigen Geschichte wurden vom Hightech Zentrum Aargau über 400 Kooperationsprojekte mit Hochschulen aus der ganzen Schweiz initiiert. Diese Innovationsvorhaben haben ein direktes Projektvolumen von über 53 Mio. Franken ausgelöst. Aus dem Hightech Zentrum Aargau sind dafür 6 Mio. Franken aus seinem eigenen Budget, in die Finanzierung dieser Hochschulprojekte in Form von Machbarkeitsstudien geflossen.

 

Es hat weitere 19 Mio. Franken Fördergelder für den Kanton Aargau aus externen Quellen (z.B. Innosuisse-Gelder) mobilisiert und die Unternehmen haben mit einer Eigenleistung von 28 Mio. Franken zu diesen Projekten beigetragen.

 

Durch diesen aktiven Wissens- und Technologietransfer von den Hochschulen in die Industrie und das Gewerbe profitieren die Unternehmen in besonderem Masse. Wegen der anwendungsorientierten Ausrichtung sind in 80% der Fälle Fachhochschulen involviert und wegen ihrer Nähe zu den Kunden werden mehr als die Hälfte der Projekte mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) durchgeführt.

 

Der Kanton profitiert also in vielfacher Hinsicht vom Hightechzentrum. Er investiert 4 Millionen Franken pro Jahr und generiert damit ein Vielfaches an Mitteln aus Fördertöpfen und von den betreffenden Unternehmen, die wiederum zu einem schönen Teil in unsere Fachhochschule Nordwestschweiz fliessen. Er schafft damit Umsatzwachstum und Arbeitsplätze, was ihm mittel- bis langfristig Steuereinnahmen generiert und den Unternehmensstandort Aargau verbessert.

 

Mit diesem Leistungsausweis hat das HTZ unser Vertrauen verdient und darf nicht geschwächt werden.

 

Andreas Meier

Grossrat, DieMitte

Klingnau

 

Auch erschienen in der Zeitung DIE BOTSCHAFT


BUCHTIPP
Dieses sehr lesenswerte Buch entführt uns nicht nur sehr anschaulich ins 19. Jahrhundert, sondern lässt uns das, was seither national und international geschah viel besser verstehen.
 
"Bundesrat Emil Welti 1825-1899" von
Claudia Aufdermauer und Heinrich Staehelin
 
Der Aargauer Bundesrat Emil Welti zählt zu den einflussreichsten Schweizer Politikern des 19. Jahrhunderts. Er war Bezirksgerichtspräsident, Großrat, Regierungsrat, Ständerat und während 25 Jahren Bundesrat. Dem begnadeten Rhetoriker und sechsmaligen Bundespräsidenten gelang es, die Regierung während Jahrzehnten zu dominieren und den nationalstaatlichen Weichenstellungen im jungen Bundesstaat seinen Stempel aufzudrücken: Verfassungsrevision 1874, Vereinheitlichung der Armee, Bau der Gotthardbahn, Verstaatlichung der Eisenbahnen.
 
Die Autorin und der Autor zeichnen mit bisher unveröffentlichtem Quellenmaterial ein vielschichtiges Bild des Ausnahmepolitikers, der bereits zu Lebzeiten mit dem preussischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck verglichen wurde. Die Annäherung an das Familiäre und Persönliche bei gleichzeitiger Einordnung in den historischen Kontext ermöglicht neue Zugänge zum in der Geschichtsforschung zunehmend kontrovers beurteilten Emil Welti.
 
Claudia Aufdermauer ist Historikerin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alfred Escher-Stiftung. Heinrich Staehelin ist Historiker. Er war bis zur Pensionierung Geschichtslehrer an der Alten Kantonsschule Aarau.
 
«Das Buch von Claudia Aufdermauer und Heinrich Staehelin zeigt, sorgfältig eingebettet in das jeweilige politische und gesellschaftliche Umfeld, nicht nur den Politiker, sondern auch den Menschen.» Aargauer Zeitung


Prekäre Verkehrssituation am Grenzübergang in Koblenz.

 

Die Antworten vom Regierungsrat auf die Anfragen des Grossrats Andreas Meier überraschen ihn.

Hier geht es zum Beitrag im BADENER TAGBLATT...

 


Stellungnahme – Offener Brief

 

Rasch helfen, rasch impfen, rasch öffnen.

Trotz rigorosen und richtigen Massnahmen für die Gesundheit der Bevölkerung besteht neuer Handlungsbedarf

 

Von Andreas Meier

 

Das Gewerbe lebt dank Unternehmer, dank Menschen, die ihr Möglichstes geben um der Gesellschaft, ihren Kunden, zu dienen. Für die Menschen, die wegen dieser Krankheit leiden, oder gar zu früh gehen mussten und für ihre Angehörigen teilt das Gewerbe, wie die ganze Gesellschaft, eine grosse Anteilnahme. In Solidarität halten sich die Kunden wie das Gewerbe an die nötigen Vorschriften.

 

Offene Fragen

 

Mit Anerkennung sehe ich die Schwere dieser Aufgabe, welche die Regierung zurzeit tragen muss und grossen Respekt gebühre ich dem Gesundheitswesen. Bei den wichtigen Entscheidungen ist der Informationsgrad entscheidend. Was ist das Richtige? Was ist fake, was ist echt? Wo ist möglicherweise eine Scheinkorrelation? Wie breit ist der Konfidenzintervall der R-Werte, wenn diese nachträglich noch korrigiert werden müssen?

 

Die Natur zwingt uns alle zur Demut, sie ist nie gänzlich erforscht und lässt Fragen offen. So entschied die Regierung am «Locus of control» mit menschlichem Ermessen und Werten, für die sie demokratische gewählt wurde. Wegen der Unvorhersehbarkeit konnte sich die Regierung nicht am Treppengeländer eines exakten Planes halten. Niemand ist schuld, für dieses verdammte Virus! Es hat Leid und Schaden angerichtet. Dass der Schaden in bewältigbaren Grenzen bleibt, war die Regierung in Güterabwägungen bereit, ihre Anordnungen weiter zu verfeinern und handelte nie ignorant.

Vom Gewerbeverband und von GastroAargau erhält die Regierung einen Dank für die Anerkennung der wirtschaftlichen Opfer vieler KMU, des Fachhandel und insbesondre der Gastronomie. Die vom Regierungsrat geschnürten Hilfspakete werden sehr begrüsst.

 

Zunehmende Belastung der Wirtschaft

 

Die im Dezember beschlossenen Schliessungen waren das Resultat medizinischer und wissenschaftlicher Beratung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die stets Solidarität bewiesen und die nun den Schlüssel letztlich drehen mussten, wurden in der Entscheidungsfindung nicht einbezogen. Viele Firmen erlitten nun noch grössere finanzielle Einbussen und es traf einseitig und unverschuldet die Branchen, die viel in Schutzkonzepte investiert hatten. In subjektiver Wahrnehmung sah ich eine Völkerwanderung vor Weihnachten in den Kanton Zürich ziehen. Die Festtagsgeschäfte fanden statt, nur halt anderswo und nicht im Kanton Aargau.

 

Dem fleissigen Rückgrat unserer Gesellschaft, dem Aargauer Gewerbe, ist es fremd und entspricht nicht ihrer Natur, die hohle Hand zu machen. Umsatzeinbussen, auflaufende Fixkosten und die daraus entstehenden Existenzängste brauchen, jetzt und dringend, dennoch eine wirkungsvolle und rasche Entgegnung. Die beschlossene Unterstützung des Gewerbes muss auf dem direktesten Weg umgesetzt werden. Der Kanton beeindruckt diesbezüglich positiv, mit seiner sehr schneller Reaktion.

 

Ob den Kosten für die Krisenbewältigung kann einem der Atem stocken. Jeder Tag, der zu lange mit Schliessungen belegt bleibt, schwächt die Finanzkraft unseres Kantons und damit auch die Prosperität und die zukünftige Standortattraktivität.

 

Schnelle Entscheidungen

 

Bund und Kanton dürfen keinen Tag zu lange mit der Auflösung der satt angezogenen Schraube zögern, damit das gesellschaftliche Leben, Kultur, Sport und so vieles, was unser Leben lebenswert macht, wieder stattfinden kann.

Mit der Impfung ist nun Rettung in Sicht. Die neue mRNA-basierte Technologie für prophylaktische Impfstoffe ist ein grosser Erfolg gegen alle aktuellen und zukünftigen Infektionskrankheiten. Handelt die Regierung von Bund und Kanton bei der Bereitstellung der Impfungen nun ebenso rasch wie bei den Schliessungen – dann legt ihr das Gewerbe gerne die Lorbeeren zu Füssen. Meine Botschaft lautet zusammengefasst - rasch helfen, rasch impfen, rasch öffnen!

 

Andreas Meier, Grossrat Kanton Aargau, CVP/Die Mitte, Klingnau

 

Im Gespräch auf Die Redaktion


Editorial als Vizepräsident des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) im Magazin Aargauer Wirtschaft.


Zusammen mit Dr. Ariana Ramisch neu im Stiftungsrat AWZ Arbeits- und Wohnzentrum in Kleindöttingen.

Link: Artikel in DIE BOTSCHAFT

Link: AWZ

 

 


Andreas Meier beleuchtet die politische Seite des Vorhabens bezüglich Regionalexpress auf der Rheintallinie.

Hier geht es zum Bericht in der Zeitung Die Botschaft.


Schwerverkehr in Koblenz

Grossrat Andreas Meier will Koblenz vom Schwerverkehr entlasten. Rückenwind erhält er von einer internationalen Willenserklärung. Artikel der Aargauer Ausgabe von Schweiz am Wochenende.


VORSTOSS Postulat

Andreas Meier, CVP, Klingnau  betreffend Erweiterung des Bahn-angebotes der S27 nach Bad Zurzach auf den Viertelstundentakt.

 

Ein besseres öV-Angebot für Grenzgänger und Pendler wird zunehmend dringend und zwingend. Die bessere Anbindung des Unteren Aaretals und des Zurzibiets an die Zentren Baden, Zürich und Olten ist die logische Konsequenz der Aargauer Siedlungsstrategie.

 

Lesen Sie hier den ganzen Text, der im Aargauer Grossrat behandelt wird...

 

Hier geht es zum Bericht der AARGAUER ZEITUNG...

 


Andreas Meier im Gespräch mit Ruth Humbel und Stadtammann Reinhard Scherrer in Klingnaus. Bild: DIE BOTSCHAFT - hier geht es zum Beitrag.