Impressionen aus dem Alltag von Andreas Meier

Grossrat Kanton Aargau


Aktuell


Stellungnahme zur Diskussion über die Zukunft der Aargauer Kantonalbank

 

Die Bank der Aargauer verkaufen?

 

Während den letzten drei Jahren war die Eigentümerstrategie unserer Aargauer Kantonalbank im Grossen Rat kein Thema. Der Rat war mit seiner Bank zufrieden. Doch scheint es Brauch, dass die Eigentümerstrategie einmal pro Legislatur debattiert wird.  Unsere Kantonalbank wurde 1854 als Aargauische Bank gegründet und 1913 in eine staatliche AKB umgewandelt und seit 166 Jahre gibt es Futterneid. 

 

Unsere «gute Kuh im Stall» erzielte eben ihren zweithöchsten Gewinn in ihrer Geschichte. Mit 94 zu 36 Stimmen hat der Grosse Rat an der letzten Sitzung eingesehen, dass es keinen Grund für eine Änderung der Eigentümerstrategie gibt. Mit der subsidiären Haftung des Kantons für seine Bank ist das Risiko minimal. Ängste schüren und Katastrophen herbeireden braucht es definitiv nicht. Bei einer Apokalypse hätte die AKB 42 Mrd. Deckung auf grossmehrheitlich in unserem Marktgebiet liegenden Liegenschaften für die gut 23 Mrd. Kredite. Schon weit bevor dem Aargau der finanzielle «Himmel» auf den Kopf fällt, würde die FINMA eingreifen und eine Kapitalstärkung verlangen. Genau das tat die Bank in den letzten 12 Jahren schon in grossem Umfange. Ihre Liquidität ist um das 10fache gestiegen und das Eigenkapital von rund 1,4 Mrd. auf 2,4 Mrd. Die Kernkapitalquote betrug Ende 2019 nach Basel III 17,9%. Sie ist damit in den letzten 10 Jahren um 43% gestiegen, von 12,9 auf eben die 17,9%. Die AKB hat damit deutlich mehr Eigenmittel aufgebaut als ihre Risiken gestiegen sind.

 

Mit einer wirtschaftlichen Effizienz von gut 50%, d.h. für 50 Rappen Aufwand 1 Franken Ertrag, ist unsere Kantonalbank sehr profitabel und liefert dem Kanton ansehnliche Beträge ab.  Die AKB gehört dem Bürger. In den letzten 10 Jahren durften wir durch die Steigerung des Eigenkapitals und die Ausschüttungen, inklusive der Staatsgarantie, einen Mehrwert von beeindruckenden 1,84 Milliarden entgegennehmen.  Der Grosse Rat hat mit seiner klaren Haltung gegen eine Änderung in der Eigentümerstrategie zum Ausdruck gebracht, dass ihm die Stabilität unserer Bank sehr wichtig ist! Wichtig für den Anleger wie für den Kreditnehmer, für das Gewerbe und die Gesellschaft und wichtig für die AKB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

 

Andreas Meier, im März 2020


Andreas Meier im Gespräch mit Ruth Humbel und Stadtammann Reinhard Scherrer in Klingnaus. Bild: DIE BOTSCHAFT - hier geht es zum Beitrag.


Andreas Meier

Vorname, Name:

Andreas Meier

Mandat:

 

Gemeinde:

Klingnau

Funktion:

Andreas Meier + Co. mit Weingut zum Sternen und Rebschule Meier (Inhaber und Geschäftsleiter)

Besserstein Wein AG (VR-Präsident)

Vitiplant Präsident IG Jungreben (Präsident)

féderation des pépinièriste viticole (Vizepräsident)

Schweizer Oenologenverband (Vorstandsmitglied)

HF Weinbautechniker (Lehrmeister Kursleiter)

Gastrosuisse für eidg. dipl Sommelier (Kursleiter)

Adresse:

Kirchweg 1

5313 Klingnau

Beruf:

Weinbauingenieur FH

Politische Schwerpunkte:

Ich trete ein für das produzierende Gewerbe, die KMU und die Berufsbildung.

1. Sachlichkeit - Mitte finden

2. Gute internationale Nachbarschaft

3. Eigenverantwortung

4. Die Schweiz, ein Staat mit Profil

5. Eine Politik nahe dem Einzelnen.