Impressionen aus dem Alltag von Andreas Meier

Grossrat Kanton Aargau


Ein Beitrag in der Zeitung DIE BOTSCHAFT
 
Kernenergie eignet sich nicht für Politpolemik
 
An der Urne wurde die Energiestrategie 2017 bestätigt. Die Schweiz will bis 2050 mit regenerativen Energiequellen die Energieversorgung sicherstellen. Mit der aktuellen Photovoltaik-Offensive von Bund und Kanton werden die Energieerzeuger zunehmend zu Dienst- leistern für die Energiespeicherung. Ein erstes Power-to-Gas-Werk, mit einer chemischen Speicherkapazität von rund 65 Mio. Kilowattstunden, erstellt zurzeit die Axpo im Wildischachen in Brugg.
 
Anlässlich des Energieforums des Aargauer Hightech-Zentrums rechneten Adrian Fahrni, Leiter Abteilung Energie des Kantons, und Frau Dr. Almut Kirchner von Prognos, vor, dass es dereinst auf etwa der Hälfte aller Schweizer Dächer eine PV-Anlage braucht. Für die zusätzlichen 30 TWh an regenerativer Energie, die wir im Winterhalbjahr 2050 benöti- gen, zeigt möglicherweise die Versuchs- anlage der ZHAW in den Alpen, ober- halb Davos, mit bifazialen PV-Modulen eine Lösung.
 
Es ist nicht verboten über Kernkraftwerke zu diskutieren, eine Politpolemik ist aber politisches Strohdreschen. Ge- rade rechtzeitig, anfangs Winter 2021, ist das Buch «Zeitgeschichte Aargau 1950– 2000» erschienen. Daraus die Fakten: Anfang der 60er-Jahre waren die bei- den Kernkraftwerke Beznau 1 und 2 in rund fünf Jahren gebaut. Rund zehn Jahre später hat sich die Opposition gegen den Bau des Kernkraftwerks Kaiseraugst formiert.Wegen des stark zunehmenden Widerstands hat die Bauherrin Motor Columbus den Bau des Kernkraftwerks in Kaiseraugst Mitte der 80er-Jahre auf- gegeben. Der Bau des Kernkraftwerks Leibstadt dauerte genau 20 Jahre, vom Beginn der Planung 1964 bis es 1984 ans Netz ging. Heute sieht Christoph Brand, CEO der Axpo, wirtschaftlich bis auf Weiteres keine Möglichkeit für ein neu- es AKW.
 
Der Lehrstuhl an der ETH für Kern- technik ergibt auch weiterhin Sinn, viel- leicht für AKWs der Generation 4 und 5 in ferner Zukunft. Aber heute müssen schnellere und dezentrale Lösungen her. Die Photovoltaik-Offensive und die Effizienzsteigerung in der Wasserkraft sind die Aufgabe der Stunde.
Andreas Meier, Grossrat DIE MITTE, Kanton Aargau

Aktuell

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Vorstoss: Strategischer Landerwerb durch den Kanton
Interpellation Andreas Meier, Die Mitte, Klingnau, vom 9. November 2021 betreffend strategischer Landerwerb durch den Kanton.
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Vorstoss: Förderung von auf Wasserstoff basierenden, dezentralen Notstromanlagen, als Beitrag zur Stromversorgungssicherheit.
VORSTOSS
Postulat der Fraktion Die Mitte, Sprecher Andreas Meier, Klingnau, vom 9. November 2021 betreffend Förderung von auf Wasserstoff basierenden, dezent-ralen Notstromanlagen, als Beitrag zur Stromversorgungssicherheit.
Fraktionsvorstoss Postulat Notstomanlage
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Vorstoss: Neuer Vertrag mit der AXPO
Interpellation Andreas Meier, Die Mitte, Klingnau, vom 9. November 2021 betreffend neuem Vertrag mit der AXPO.
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In der Mittagspause der Grossratssitzung versammelten sich heute zahlreiche Grossrätinnen und Grossräte für ein Gruppenbild, dies zur Unterstützung der kantonalen Impfwoche. Denn nur gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Pandemie!


Stellungnahme in der Zeitung Die Botschaft


Das Hightech Zentrum – ein wichtiger Aargauer Standortvorteil

 

Der Kanton Aargau ist ein Industriekanton im Wandel. Eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen erwirtschafteten pro Kopf aber immer noch einen unterdurchschnittlichen Ertrag. Der Kanton reagiert darauf mit einer Hightech-Strategie, welche die Innovation in den Vordergrund stellt.

 

Die Innovationskraft muss eine Stärke des Industriekantons Aargau sein. Diese bei Aargauer KMU weiter zu erhöhen ist die zentrale Aufgabe des Hightech Zentrums Aargau, es wirkt dabei sowohl als Mentor wie auch als Innovationsbeschleuniger. Es unterstützt die Unternehmen mit Fachwissen und stellt ein engmaschiges Netzwerk zu den Hochschulen und angewandten Forschungsprojekten her. Dieser Support ist branchenunabhängig und erstreckt sich auf alle möglichen Technologiefelder.

 

Eine Umfrage unter den Unternehmen, die mit dem Hightechzentrum zusammengearbeitet haben, fällt positiv aus. Fast zwei Drittel der Unternehmen erwarten, dass sie durch die realisierten Projekte in den nächsten Jahren neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, ihre Wettbewerbsposition stärken und eine Umsatzsteigerung erreichen können.

 

In seiner erst 8jährigen Geschichte wurden vom Hightech Zentrum Aargau über 400 Kooperationsprojekte mit Hochschulen aus der ganzen Schweiz initiiert. Diese Innovationsvorhaben haben ein direktes Projektvolumen von über 53 Mio. Franken ausgelöst. Aus dem Hightech Zentrum Aargau sind dafür 6 Mio. Franken aus seinem eigenen Budget, in die Finanzierung dieser Hochschulprojekte in Form von Machbarkeitsstudien geflossen.

 

Es hat weitere 19 Mio. Franken Fördergelder für den Kanton Aargau aus externen Quellen (z.B. Innosuisse-Gelder) mobilisiert und die Unternehmen haben mit einer Eigenleistung von 28 Mio. Franken zu diesen Projekten beigetragen.

 

Durch diesen aktiven Wissens- und Technologietransfer von den Hochschulen in die Industrie und das Gewerbe profitieren die Unternehmen in besonderem Masse. Wegen der anwendungsorientierten Ausrichtung sind in 80% der Fälle Fachhochschulen involviert und wegen ihrer Nähe zu den Kunden werden mehr als die Hälfte der Projekte mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) durchgeführt.

 

Der Kanton profitiert also in vielfacher Hinsicht vom Hightechzentrum. Er investiert 4 Millionen Franken pro Jahr und generiert damit ein Vielfaches an Mitteln aus Fördertöpfen und von den betreffenden Unternehmen, die wiederum zu einem schönen Teil in unsere Fachhochschule Nordwestschweiz fliessen. Er schafft damit Umsatzwachstum und Arbeitsplätze, was ihm mittel- bis langfristig Steuereinnahmen generiert und den Unternehmensstandort Aargau verbessert.

 

Mit diesem Leistungsausweis hat das HTZ unser Vertrauen verdient und darf nicht geschwächt werden.

 

Andreas Meier

Grossrat, DieMitte

Klingnau

 

Auch erschienen in der Zeitung DIE BOTSCHAFT



Prekäre Verkehrssituation am Grenzübergang in Koblenz.

 

Die Antworten vom Regierungsrat auf die Anfragen des Grossrats Andreas Meier überraschen ihn.

Hier geht es zum Beitrag im BADENER TAGBLATT...

 


Im Gespräch auf Die Redaktion


Editorial als Vizepräsident des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) im Magazin Aargauer Wirtschaft.


Zusammen mit Dr. Ariana Ramisch neu im Stiftungsrat AWZ Arbeits- und Wohnzentrum in Kleindöttingen.

Link: Artikel in DIE BOTSCHAFT

Link: AWZ

 

 


Andreas Meier beleuchtet die politische Seite des Vorhabens bezüglich Regionalexpress auf der Rheintallinie.

Hier geht es zum Bericht in der Zeitung Die Botschaft.


Schwerverkehr in Koblenz

Grossrat Andreas Meier will Koblenz vom Schwerverkehr entlasten. Rückenwind erhält er von einer internationalen Willenserklärung. Artikel der Aargauer Ausgabe von Schweiz am Wochenende.


VORSTOSS Postulat

Andreas Meier, CVP, Klingnau  betreffend Erweiterung des Bahn-angebotes der S27 nach Bad Zurzach auf den Viertelstundentakt.

 

Ein besseres öV-Angebot für Grenzgänger und Pendler wird zunehmend dringend und zwingend. Die bessere Anbindung des Unteren Aaretals und des Zurzibiets an die Zentren Baden, Zürich und Olten ist die logische Konsequenz der Aargauer Siedlungsstrategie.

 

Lesen Sie hier den ganzen Text, der im Aargauer Grossrat behandelt wird...

 

Hier geht es zum Bericht der AARGAUER ZEITUNG...